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The Windows of the Museum

Jonathan Monk, The Windows of the Museum, 2014, Digitaler Pigmentprint, 32 × 53 cm, Belvedere,  ...
The Windows of the Museum
Jonathan Monk, The Windows of the Museum, 2014, Digitaler Pigmentprint, 32 × 53 cm, Belvedere,  ...
Jonathan Monk, The Windows of the Museum, 2014, Digitaler Pigmentprint, 32 × 53 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 11417/4
© Jonathan Monk
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.
  • Datierung2014
  • Künstler*in (geboren 1969 in Leicester)
  • ObjektartDruck
  • Material/TechnikDigitaler Pigmentprint
  • Maße
    32 × 53 cm
  • SignaturSig. auf der Rückseite
  • Inventarnummer11417/4
  • Standort Derzeit nicht ausgestellt
  • Inventarzugang2015 Ankauf Spike Art Magazine, Wien
  • Jonathan Monk ist einer von wenigen Künstlern, die sich im Besonderen mit der künstlerischen Form der Edition befassen. Einige seiner wichtigsten Arbeiten sind als Editionen entstanden. Künstlerischen Bewegungen wie die Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts oder der Konzeptkunst der 1960er und 70er begegnet er mit Ironie, aber auch Anerkennung und Nostalgie. Die eigene Biografie und das persönliche Umfeld werden in seine konzeptuellen Überlegungen und Arbeiten immer mit einbezogen. Während eines „Artist in Residence-Programms“ im Wiener Belvedere Anfang 2000 erwarb Monk drei Dia-Sets mit jeweils sechs Werken des Malers Gustav Klimt. Darunter das berühmte „Beethovenfries“, „Der Kuss“ und „Judith“. Bei näherer Betrachtung kann man im oberen Teil der Diahüllen den Namen „Gustav Klimt“ sowie der Sammlung „Österreichische Galerie“ (Belvedere) erkennen, doch spätestens beim Versuch diese Aufdrucke zu entziffern wird klar, dass Monk uns die Arbeiten seitenverkehrt präsentiert. Das vermeintlich abgesicherte Wissen und die schnelle Schlussfolgerung, es handle sich um die Reproduktion eines Originals, werden von Monk auf die Probe gestellt. Die Arbeit kann darüber hinaus auch als eine Art zeitgeschichtliches Dokument gesehen werden. Die Malereien sind in dieser Einheit in Österreich nicht mehr zu sehen – 2001 und 2006 wurden „Dame mit Federboa“, „Adele Bloch-Bauer I“ und „ABB II“ an die rechtmäßigen Erben restituiert.

    [Stefan Tasch, 11/2014]