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Alexander Archipenko

1887 Kiew – 1964 New York

* 30.5.1887 Kiew, † 25.2.1964 New York.

"1902–05 Studium der Malerei und Bildhauerei an der Kiewer Kunstschule. 1906 in Moskau, 1908 in Paris; Bekanntschaft mit F. Leger und G. Apollinaire; seit 1910 Teilnahme an den wichtigsten Ausstellungen der Kubisten. 1912 Eröffnung einer eigenen Kunstschule. Zugehörigkeit zur Künstlergruppe 'Section d'Or'. 1913–18 in Cimiez bei Nizza. 1919–21 Ausstellungstournee durch Europa. 1922/23 in Berlin; Eröffnung einer eigenen Kunstschule. 1923 Emigration in die USA; 1923 Eröffnung einer Kunstschule in New York. 1933 Übersiedlung nach Hollywood. 1935 Eröffnung einer Kunstschule in Los Angeles. 1937 Gründung der 'Schule für schöpferische Kunst' in Chicago; Lehre am Neuen Bauhaus in Chicago. 1939 Rückkehr nach New York. zahlreiche Vortragsreisen und Lehraufträge an Universitäten der USA und Kanadas.

Archipenko versuchte, den Kubismus in die Skulptur umzusetzen. Seit den fünfziger Jahren arbeitete er an abstrakten Konstruktionen aus Acrylglas und malte bewegliche kinetische Kompositionen ('Archipentura')."

[aus: Reiter, Cornelia (Bearb.)/ Koja, Stephan (Bearb.)/ Márkus, Hella (Bearb.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts, Bd. 1: A–F, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1993, S. 30]