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Robin Christian Andersen, Selbstbildnis, Öl auf Leinwand, 100 x 71,5 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 3791

Robin Christian Andersen

1890 Wien – 1969 Wien

* 17.7.1890 Wien, † 23.1.1969 Wien.

"Schüler seines dänischen Vaters Christian Georgius Andersen; Malschulen R. Scheffer und L. Bauer in Wien (vergebliches Bemühen um Aufnahme an die Akademie). Mit A. Faistauer und G. Schütt Studienreise nach Italien. Als Mitglied der 'Neukunstgruppe' 1911 Ausstellung im Hagenbund zusammen mit E. Schiele, O. Kokoschka, A. Kolig, A. Faistauer u. a. Nach 1918 Sekretär des aus der 'Klimtgruppe' hervorgegangenen 'Sonderbundes' und Mitglied der Salzburger Künstlervereinigung 'Wassermannn'. Seit 1919 pädagogische Tätigkeit. 1921 Mitbegründer der Gobelin-Manufaktur in Wien. 1922 Mitglied des Hagenbundes; 1932–39 und ab 1945 Mitglied der Wiener Secession. Ab 1945 Professur an der Wiener Akademie der bildenden Künste (1946–48 Rektor, 1948–51 Prorektor) – bis 1965 Leiter einer Meisterklasse für Malerei.

Andersen schuf vor allem Stilleben und Landschaften, in denen er sich in einer streng kontrollierten, ineinandergreifenden Verwendung von Farbe und Form immer mehr einem konstruktiven Darstellungsprinzip zuwandte."

[aus: Reiter, Cornelia (Bearb.)/ Koja, Stephan (Bearb.)/ Márkus, Hella (Bearb.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts, Bd. 1: A–F, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1993, S. 25]