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Ohne Titel

Heimo Zobernig, Ohne Titel, 2014, Stülpdeckelschachtel, genutet, Mühlenheftung, 1,8 mm Rohkarto ...
Ohne Titel
Heimo Zobernig, Ohne Titel, 2014, Stülpdeckelschachtel, genutet, Mühlenheftung, 1,8 mm Rohkarto ...
Heimo Zobernig, Ohne Titel, 2014, Stülpdeckelschachtel, genutet, Mühlenheftung, 1,8 mm Rohkarton (Unikat), 5 Styroporeinlagen, 56,5 × 40,5 × 16 cm, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 11417/6
© Bildrecht, Wien 2024
Diese Bilddateien werden ausschließlich für privaten Gebrauch zur Verfügung gestellt. Für jegliche Art von Veröffentlichung/ kommerzieller Nutzung kontaktieren Sie bitte unsere Reproabteilung.
  • Datierung2014
  • Künstler*in (geboren 1958 in Mauthen)
  • ObjektartObjekt
  • Material/TechnikStülpdeckelschachtel, genutet, Mühlenheftung, 1,8 mm Rohkarton (Unikat), 5 Styroporeinlagen
  • Maße
    56,5 × 40,5 × 16 cm
  • SignaturBez. und dat..: 013/100 HEIMO ZOBERNIG 2014
  • Inventarnummer11417/6
  • Standort Derzeit nicht ausgestellt
  • Inventarzugang2015 Ankauf Spike Art Magazine, Wien
  • Pressspan, Holz, Jute, Karton und Styropor wurden zu Markenzeichen des diesjährigen Biennale-Teilnehmers für Österreich, Heimo Zobernig. Sein künstlerisches Betätigungsfeld ist groß: Skulptur, Bühnenbild, Malerei, Ausstellungen, Plakate, Kataloge, Bücher, Design und Performance. Zobernigs Arbeiten können allerdings nicht so ohne Weiteres in Kategorien unterteilt werden, vielmehr sind sie auf Bezugnahme hin orientiert, auf Austausch und Transfer zwischen den einzelnen Gattungen. Neben Karton-Skulpturen, die das minimalistische Ideal der Objektivität und des Materials subtil und subversiv unterlaufen, indem sie den billigen Werkstoff zu Schau stellen, erzeugt er mit seinen zwischen Kunst, Design und Architektur konzipierten Bühnen (documenta IX) oder Cafés (Münster, 1997) Arbeiten mit dienstleistungsähnlichem Charakter. Auch mit seiner Edition O.T., 2014 entwirft Zobernig eine Box, die genauso autonome Skulptur ist wie funktionaler Gegenstand und die Arbeiten der anderen Künstler archiviert. Die Box enthält fünf Styroporeinlagen, die sich einzeln herausnehmen lassen und sich auch als Display für die Editionen verwenden lassen.

    [Stefan Tasch, 11/2014]