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Gerhart Frankl, Selbstporträt IV, 1951/1955, Tempera und Öl auf Leinwand, 60,5 × 51 cm, Schenkung Gerhart Frankl Memorial Trust, London, Belvedere, Wien, Inv.-Nr. 11382

Zwischenkriegszeit | Kunst nach 1945

Die Sammlung beherbergt österreichische Kunst, sowie exemplarische Beispiele weiterer europäischer Vertreter der Moderne. Herbert Boeckl und Albert Paris Gütersloh charakterisieren zwei grundsätzliche Positionen des künstlerischen Ausdrucks nach 1918. Zum einen die expressiv-gestische Behandlung der Motive und zum anderen die strengere Formbehandlung im Sinne konstruktiver, sowie neusachlicher Tendenzen. Prominent vertreten sind zudem zahlreiche Werke österreichischer Künstler im politischen Exil der 30er und 40er. Der Bestand an Arbeiten von Oskar Kokoschka, Joseph Floch, Franz Lerch oder Wilhelm Thöny ist hierfür beispielgebend. Arbeiten ungegenständlicher Malerei, Werke des spezifisch Wiener Phantastischen Realismus und der figurativen Plastik im Umkreis Fritz Wotrubas bestimmen den Bestand der Kunst nach 1945.